Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Region gehören der archäologische Park Baratti-Populonia und das Museum Gasparri Untrennbar mit der Region verbunden, stellen diese Stätten sichtbare Zeugnisse der beiden großen Zivilisationen dar, die im Mittelpunkt der Geschichte standen: die Etrusker und die Römer.
Der von der Bucht umgebene und inmitten der Mittelmeer-Macchia gelegene Küstenpark umfasst drei verschiedene Bereiche: den unteren Bereich, auf Höhe des Meeres, wo sich die Nekropole von San Cerbone mit einer Reihe von Gräbern, den fürstlichen Hügelgräber (Tomba dei Carri), den Ädikula-Gräber (Tomba del Bronzettodi Offerente) sowie einzelnen Steinkisten- und Sarkophag-Gräbern befindet; einen mittleren Teil mit der Grotten-Nekropole und den Calcarenitgruben sowie den entsprechenden Industrievierteln und Städten zur Verarbeitung des aus den Vorkommen der Insel Elba stammenden Materials; und schließlich ein unteren Teil, in dem sich die Akropolis von Populonia mit ihren Tempeln, Gebäuden, Mosaiken und Straßen aus der Römerzeit erhebt.
Beide Sehenswürdigkeiten sind ein ideales Ziel für eine Reise unter dem Vorzeichen der Kultur, der Geschichte und der Natur.




Eine obligatorische Etappe für Archäologiefreunde ist der archäologischeBergbaupark San Silvestro, der sich über eine Fläche von circa 450 Hektar erstreckt. Er liegt in unmittelbarer Nähe der mittelalterlichen Ortschaft CampigliaMarittima und stellt eine hervorragendes Alternativziel zu einem Badeurlaub dar. An diesem Ort kann man außerdem verstehen, welche wirtschaftlichen Tätigkeiten das Gebiet des Val di Cornia und die Toskana generell geprägt haben.
Die Tour gliedert sich in mehrere Abschnitte: zuerst besichtigt man das Museum für Archäologie und Mineralien in der Nähe des Eingangs; die zweite Etappe führt mitten in die Temperino-Mine; dort erfährt man mehr über die verschiedenen Techniken zum Abbau und zur Suche von Kupfer, Blei, Silber und Zink im Val di Cornia; der dritte Abschnitt umfasst das Gebiet des Pozzo Earle, wo anhand der Bergbaumaschinen und des Museums der Bergarbeiter die letzten Jahre der Bergbaugeschichte dargestellt werden. Der Eingang in den Lanzi-Temperino-Stollen befindet sich vor der ehemaligen Mensa der Bergarbeiter: Die Besucher fahren mit einem typischen kleinen Zug in den Stollen und legen die
die gleiche Strecke zurück wie einst die Arbeiter, um zu den Orten desTemperino-Tals zu gelangen, an denen das Material abgebaut wurde, und zu den Aufbereitungsanlagen im Lanzi-Tal.
Auf dem Hintergrund dieses Tals sind die Überreste des mittelalterlichen Schlosses der „Rocca di San Silvestro“ zu sehen, das im Mittelalter die Bergbautäler überragte und heute das Herz des Parks darstellt.